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Unterstützung von Veterinären auf
dem Land
Noch
in diesem Jahr (2000) wird das EHD in Zusammenarbeit mit dem "Bundes-ministerium
für wirtschaftliche Zusammen-arbeit und Entwicklung"
die Erstausstattung von Veterinärkräften in ländlichen
Gebieten Eritreas unterstützen. Im Tiefland Eritreas dominiert
die viehhaltende Landwirtschaft, die überwiegend halbnomadisch
und nomadisch ausgerichtet ist. Allein im westlichen Tiefland
werden mehr als 50 Prozent der Rinder des Landes, sowie Schafe,
Ziegen und Kamele gehalten.
Die Viehwirtschaft ist die bedeutendste Lebens-
und Einkommensgrundlage der Menschen. Durch die nomadische Form
der Tierhaltung wird jedoch die Ausbreitung von
Krankheiten gefördert und die medizinische
Versorgung der Tiere erschwert.
Die
wirtschaftliche Abhängigkeit der Menschen von Viehzucht und
Viehhaltung macht eine intensive veterinärmedizinische Betreuung
auch in den abgelegenen Gebieten des Landes er-forderlich. Dazu
wurden vom Landwirtschafts-ministerium, das in diesem Projekt
unser Partner ist, sogenannte ländliche Veterinär-helfer
ausgebildet. Ihre Aufgabe: Tierkrankheiten und der Ausbreitung
von Seuchen vorzubeugen oder diese einzudämmen.
Mit unserem Projekt fällt der Startschuss
dafür, dass dieses Ziel jetzt umgesetzt werden kann. Wir
finanzieren die Erstausstattung von 144 veterinär-medizinischen
Helfern aus weit verstreut liegenden Dörfern der Regionen
Gash Barka, Debub, Anseba und Northern Reas Sea mit einem
Grundbestand an Medikamenten.
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